Die Diagnose- und Förderklassen

Das DFK-Kollegium im Schuljahr 2018/19
Das DFK-Kollegium im Schuljahr 2018/19

Der Unterricht in der Diagnose- und Förderklasse erfolgt auf der Grundlage des Lehrplans Plus der Grundschule. 

 

Mit sonderpädagogischen Unterrichts-methoden (z.B. Handzeichen im Schriftspracherwerb, besondere Anschauungsmaterialien in der Mathematik) werden der systematische Aufbau des Lesens und Schreibens und die Entwicklung der Rechenfähigkeiten gefördert. Auf diesem Wege werden die Grundlagen für selbstständiges Lernen gelegt.

 

Regelmäßige Bewegungsphasen, Wahrnehmungs- und Konzentrations-übungen sowie Trainingsprogramme zum sozialen Lernen ergänzen den Unterricht auf vielfältige Weise.

 

Eine positive (schulische) Entwicklung in Gang setzen.

  • Ein Angebot für Kinder mit besonderem Förderbedarf im Anfangsunterricht
  • Vermittlung der Lerninhalte der ersten beiden Grundschuljahre innerhalb von drei Jahren
  • Unterricht und Förderung der Kinder entsprechend ihres Entwicklungsstandes und ihrer Lernmöglichkeiten in kleinen Klassen
  • Übertritt in die Grundschule bei sehr gutem Lernfortschritt 

 

Für welche Kinder ist eine Diagnose- und Förderklasse geeignet? 

Die DFK ist ein Förderangebot für schulpflichtige Kinder mit Lern-schwierigkeiten, Entwicklungs-

verzögerungen oder Teilleistungs-störungen, die deswegen nicht oder noch nicht mit Erfolg am Unterricht in der Grundschule teilnehmen können. 

Folgende Entwicklungsbereiche können betroffen sein: 

  • Motorik
  • Wahrnehmung
  • Sprache
  • Kognitive Verarbeitung
  • Emotionalität

 

Ziele der Diagnose- und Förderklasse: 

  • Den Entwicklungs- und Leistungsstand der Kinder diagnostisch erfassen
  • Individuellen Bedürfnissen und Problemen durch ent-sprechende Förder-angebote begegnen (diagnosegeleitete Förderung)
  • Positive Lernerfahrungen ermöglichen, die das Selbstvertrauen der Kinder stärken
  • Lern- und Leistungs-motivation über Erfolgs-erlebnisse aufbauen 

Mit wem arbeiten wir zusammen? 

  • An erster Stelle mit den den Eltern der betroffenen Kinder
  • Mit Frühförderstellen, schulvorbereitenden Einrichtungen und Kindergärten im Landkreis
  • Mit Ärzten, Therapeuten, mit der Erziehungsberatungsstelle und dem Jugendamt
  • Mit Grundschulen und dem schulpsychologischen Dienst der Grundschulen
  • Mit Heilpädagogischen Tagesstätten und Horten, die die Schüler besuchen

 

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